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Hoffest im Erdbeerfeld Seemann

Hoffest im Erdbeerfeld

Am 21.5.2023 findet auf der Schillerhöhe 1 in Eberdingen von 10-17 Uhr das traditionelle Hoffest der Familie Seemann statt. Unser Erdbeerlieferant und Mann für den nützlichen Ackertausch lässt es mal wieder richtig krachen und wir sind natürlich mit dabei! 10 Uhr geht es los mit dem Gottesdienst (inkl. Kinderbetreuung) und ab 11:30 Uhr heißt es anstehen, da gibt es dann endlich was zu essen!

Programm:

  • Verkauf von allerei Bio-Erdbeerspezialitäten
  • Kaffee und (was sonst?) Erdbeerkuchen
  • Verkaufsoffener Hofladen
  • Gläserne Produkten & Felder-Rundfahrten (da gibt es auch was von uns zu sehen)
  • Regional- und Kunsthandwerkermarkt
  • Live-Musik von „TipToe“
  • Und am wichtigsten…
  • Kinderprogramm (wer den Gottesdienst überlebt hat, darf in die Hüpfburg, sich im Bungee-Trampolin austoben oder sich auf Ponys vom Acker machen)


Alle Infos auf www.biohof-seemann.de

Im Mahlgrad des Getreides

Im Mahlgrad des Getreides

vorletzte Woche hat unsere Lieferantenbesichtigungsdelegation (kurz Lbd), die Spielberger Mühle, die eigentlich die Burgermühle in Brackenheim ist, besuchen dürfen. Ohne meine physische Anwesenheit war es wichtig zuvor das kleine Handbuch der Telepathie von Myers gelesen zu haben und mich mit der Lbd zu verbinden.

Herr Spielberger persönlich hat unser Team durch das Mühlenlabyrinth geführt – dazu gab es Hörkraftverstärker damit man bei dem Lärmen der Mühlenanlage auch was verstehen konnte. Aus Brackenheim kommen nicht nur die schönen Wino-Äpfel, sondern auch etliche Getreideprodukte aus der Spielberger Mühle, die wir seit vielen Jahren in die Biokiste packen. Der Familienbetrieb in dritter Generation ist seit 1959 Demeter-Betrieb. In Brackenheim befindet sich die handwerkliche Mehl-Mühle, dort werden 64 Passagenprodukte und 32 verschiedene Mehle gemahlen und verpackt.

Bzzzzz….beeeep…..krchh….ich habe jegliche Verbindung zur Lbd verloren und was sind Passagenprodukte? Dazu krame ich meine Alltagsfibel, Wissen macht Ah – Klugscheißen mit Shary und Ralph hervor! Das mit Walzenstühlen vermahlene Getreide wird mit einem Plansichter gesiebt (Kleie-grober Gries-feiner Gries-Dunst-Mehl). Das Mehl wird abgesiebt und der Schrot wieder vermahlen bis alles Mehl herausgelöst wurde. Diese Produktführung (Mahlen und anschließendes Sichten) heißt Passage…wer sich für die moderne Handhabung eines der ältesten Handwerksberufe interessiert, empfehle ich dieses kurze Video.


Da ich keinen direkten Kontakt zur Lbd mehr aufnehmen kann, noch ein paar harte Fakten. 91% des Getreides bezieht Spielberger direkt aus Deutschland direkt von Landwirten, der Rest kommt aus weiteren Demeter-Betrieben aus Europa und ein gaaanz kleiner Teil aus nicht EU-Ländern. 250 Landwirte versorgen die Mühle mit insgesamt 10.000 Tonnen Nachschub im Jahr. 50% der Erzeugnisse sind direkt für den Endverbraucher bestimmt, 50% für die Weiterverarbeitung – wie z.B. Huober, Erdmannhäuser usw..

In Würzburg betreibt die Familie Spielberger seit 1950 die älteste Bio-Flockenmühle Deutschlands. Unsere Lbd kehrte sichtlich begeistert und bis an die Haarspitzen informiert in den Schoß des Laiseacker zurück und freut sich darauf sie am Telefon, per Email oder direkt im Hofladen zu den Erzeugnissen der Firma Spielberger informieren zu dürfen.

Ihr Mehlwurm

Dieter Renner, der Spargel-Tarzan aus Böbingen

Dieter Renner, der Spargel-Tarzan aus Böbingen

Es spargelt wieder in den Küchen und auf den Tellern um uns rum und da haben wir ihn auch schon wieder, den Spargel-Dieter, der Swen Seemanns Liane nutzt, um seinen leckeren frischen Spargel aus der schönen Pfalz zu uns zu bringen. Ich könnte jetzt einen lustvollen Bericht schreiben, da der Spargel sich mit seiner aphrodisierenden Wirkung, wie die Erdbeeren auch in den Top-12 der natürlichen Potenzmittel befindet (muss ich mir Gedanken machen Swen?) und der erste Anbau der Phallusstange in Deutschland Mitte des 17.Jahrhunderts im Stuttgarter Lustgarten stattgefunden hat.

Fakt ist, der Spargel gehört zu den Lieblingen in der Frühlingsküche Deutschlands, auch wenn die Mindestlohnthematik bei der aufwendigen Pflege und Ernte des Liliengewächses die Preise nach oben schnellen lies. Beim Spargelanbau kommt es zum einem auf die Boden- (sandig) und klimatischen (das verschiebt sich gerade alles) Bedingungen an. Die Pfalz ist dafür prädestiniert – trotzdem kann der Spargel erst im dritten Jahr nach Anbau geerntet werden, dann ist die Pflanze erst kräftig genug. Pünktlich zum Johannistag (24.Juni) endet die Ernte auch bereits wieder und der Spargel darf Ruhen – das hält das Stangengewächs ca. 10-12 Jahre aus, dann ist die Pflanze erschöpft. Es gilt also immer die nächsten Anbaufelder im Blick zu haben und vorzubereiten.


2022 sind viele Spargelbauer durch die erforderlichen Preiserhöhungen auf dem Spargel sprichwörtlich sitzen geblieben und mussten letztendlich zu Dumpingpreisen weit unter den Erzeugungskosten verkaufen. Vielleicht hat der meist günstige Feldverkaufs-Vogelhausspargel viele Konsumenten zu übertriebenem Kauf- und immer mehr Spargelbauer aus dem Boden schießen lassen, zu meist erbärmlichen Arbeitsverhältnissen. Ich esse gerne Spargel, für mich ist es aber nicht essentiell – aber wenn dann gönne ich mir die 1-2 mal einen Spargel, wo ich weiß wo (Tarzan-Dieter, Böbingen) er und wie er her kommt (Lianen-Swen). Wir hatten die Diskussion, ob wir den Spargel einplanen – dafür ist er aber zu teuer – wir möchten ihnen eine Biokiste mit mehr als 2-3 Produkten liefern. Ich hoffen ich kann sie trotzdem dazu begeistern, den Renner-Spargel bei uns zu bestellen – lieber ein bisschen weniger, dafür aber fairer und biologischer Anbau!

Frei nach Otto…nein, das lassen wir lieber, Ihr Myhthbuster

Wer hat an der Uhr gedreht – schon wieder Feiertage usw.

Wer hat an der Uhr gedreht – schon wieder Feiertage usw.

Geht es Ihnen auch so? Gestern noch 2022, heute Mai 2023 vor der Tür? Nach der ersten Feiertagswelle, stehen uns im Mai gleich 3 Feiertage bevor, wo Sie als LaiseackerkundIn leider wie Kater Merlin durch die Glasscheibe schauen müssten, wenn wir nicht die Möglichkeit hätten, dass sie uns immer auch im Hofladen (Dienstags & Freitags von 9-19 Uhr geöffnet) besuchen könnten – und/oder sich über die Selbstabholer-Tour (bitte kurz per Email melden für den Zugang) Ihre Biokiste direkt bei uns im Hofladen abzuholen.

Alle Infos zu den Feiertagen und Verschiebungen der Bestellzeiten finden Sie hier.

Für den Monatswechsel legen wir Ihnen ausnahmsweise unser gedrucktes Monatsangebot bei. Für einige KollegInnen ist es fast wie Weihnachten, wenn die Monatsangebote eintrudeln. Es gibt immer wieder liebevoll von mir eingebaute Fehler zu finden – seien es Speckeinlagen im Fensterputzmittel bis hin zu trivialen Artikelnummer Vertauschungen. Dieses mal habe ich es gleich richtig krachen lassen und beim Rosario einfach komplett den Kommapreis weg gelassen – der kostet pro 1l-Glück € 4,49.

Ein paar Nummerfehler hat der Osterhase beim hoppeln übers Laiseackerfeld aber auch noch fallen gelassen ?. Ganz unverblümt kämpfen wir als (so haben wir uns nie selber Empfunden!) Gewinner der Pandemie, wie sie mit den Folgen der Energiekrise und Inflation. Darum bitten wir Sie ganz frühlingshaft liebevoll, um Ihre Mithilfe mit unserer Aktion „Freunde werben“. Finden Sie einen Freund/Bekannten…Nachbarn der Interesse an unserer Biokiste hat, erhält der Geworbene gleich bei der ersten Bestellung einen € 5,- Rabatt (Neukundencode „Biokiste2023“) und Sie als Werber müssen schauen, dass die Laiseackerflamme mindestens 4 Bestellungen lodert, damit wir Ihnen nach der 4. Bestellung des Biokistennewbie eine € 20,- Warengutschrift erstellen. Alle Infos dazu nachhaltig mit auf dem Monatsangebot integriert oder auf unserer Webseite hier. Vielen lieben Dank vorab!

Habe ich was vergessen? Eigentlich nicht, aber denke Sie daran – jede Blume braucht einen Topf, dazu in Kürze mehr.

Der ruchlose Fehlerteufel

Honig im Kopf- zu Besuch beim Bioland-Imker Florian Hammel

Honig im Kopf- zu Besuch beim Bioland-Imker Florian Hammel

Letzte Woche durften wir mit einer kleinen Laiseacker-Delegation Bioland-Imker Florian Hammel in seiner Goldwerk-Werkstatt in Kleinglattbach besuchen. Seine Werkstatt und somit die Zentrale seiner Honigmanufaktur hat er in einem Teil der ehemaligen Biopioniergärtnerei Willmann liebevoll eingerichtet. Gleich an der Eingangstür begrüßen uns ein paar gehörnte Mauerbienen, denen er ein kleines Zuhause in Form eines Bienenhotels eingerichtet hat.

Solche Mauerbienen sind übrigens ein idealer Bestäuber und können, wenn sie nicht freiwillig in das Hotel einziehen auch käuflich erworben werden. An seinen in der Gärtnerei aufgestellten Bienenkästen (insgesamt hat Florian z.Z. mehr als 70 Bienenvölker im Umkreis von ca. 100km aufgestellt), zeigt er uns den Aufbau eines Bienenvolkes und lässt uns mal mit dem Hörstab (nicht der Blumenkohlgeformte) das Summen und Brummen im Inneren hören.

Was macht aber den Biolandhonig aus, scharfe Grenzen wo ein Bioland-Acker liegt und wo das konventionelle kennen die fleißigen Bienen nicht! Imker wie Florian achten deshalb genau auf den Aufstellungsort und fast noch mehr an den Zeitraum – dazu gibt es klare Absprachen, auch mit konventionellen Landwirten. Das Material für den Rapshonig sammeln die Bienen z.B. größtenteils von konventionellen Landwirtschaftsflächen, weil es einfach keinen ausreichenden Bio-Rapsanbau gibt. Dazu müssen Zeitpunkte, wo der Raps gespritzt wird, genau abgestimmt werden – und das klappt auch, weil es eine win-win-Situation ist. Die Erträge vom Raps erhöhen sich um ca. 30% durch die aktive Bestäubung und wir bekommen den leckeren Frühjahrshonig ins Glas. Aber was ist daran jetzt Bio(land)? Ein entscheidender Faktor sind die Waben! Im Bio „Anbau“ müssen Bienen ihre eigenen Waben bauen, bzw. die Mittelwände müssen aus reinem Biowachs bestehen und die Bienenstöcke dürfen ausschließlich aus Naturmaterialien bestehen. Überzeugungstäter wie Florian achten natürlich darauf, wo genau die Bienen aufgestellt werden und berechnen dabei die Reichweite der Bienen mit ein. Es muss in der Flugumlaufbahn immer genügend hochwertige Nahrung zu finden sein!

Zum Schluss kommen wir wieder in der Werkstatt an, dort zeigt uns Florian, dass er als hauptberuflicher Geologe honiggrenzendübergreifend an einem Pollenherbarium also einem Pollarium zusammen mit Kindern arbeitet, dort werden z.B. Größe und Form der unterschiedlichen Pollen aufgezeichnet. Um die Sinne nach der letzten Pilzwoche wieder gerade zu biegen, dürfen wir uns noch durch 7 Honigsorten durchtesten (hier bei uns im Shop), es ist unglaublich was der Nektar der unterschiedlichen Blüten (von Raps über Edelkastanie bis hin zur Tanne) im Geschmack ausmacht und quasi einen Gang durch Blütenjahr zeichnet. Wir freuen uns, dass wir neben unserem Ur-Imker Herrn Schilling mit Florian Hammel einen weiteren regionalen, glaubhaften und natürlich tollen Imker in unserem Lieferanten-Team haben. Wer die Gärtnerei und somit auch die Imkerei Besuchen möchte, kann das am Tag der offenen Tür am 6.5.2023 von 10-17 Uhr sehr gerne tun.

Ihr Willi

Ab in die Pilze – Shiitake aus Oberriexingen

Ab in die Pilze – Shiitake aus Oberriexingen

Tabea, Nicolas und ich haben diese Woche Christoph besucht, der auf dem elterlichen Hof neue, pilzige Wege beschreiten möchte. Auf dem Bauernhof, der zwischen Oberriexingen und Sersheim unweit von Nussdorf angesiedelt ist, ist der Hauptertrag zurzeit noch die Schweinemast – was sich dem Wunsch von Christoph ändern soll.

-> Ab in die Pilze

Dafür hat er erstmal ordentlich in zwei Shiitakefreundliche Klimaräume investiert, die mögen es nicht kuschelig warm, sondern Rheumatiker feindlich gleichbleibend feucht (>90%) bei 13 Grad Celsius. Für alle Captain Toad-Freunde, stammt der Shiitake-Pilz ursprünglich wie Marios Kumpel aus Japan und bedeutet Take=Pilz und Shii=der am Pasania-Baum wächst. Pasaniabäume wachsen bei uns nicht, dafür hat sich Christoph aus der Schweiz Substrate geholt, die aus einer nachhaltigen Holzmischung aus Schweizer Wäldern und natürlich dem Pilzmyzel des Shiitakepilzes bestehen.

Die Quaderförmigen Substrate könnten auch jeden Modellbaufanatiker begeistern, der die Star Wars-Welt nachbauen möchte. Das Myzel ist der eigentliche Pilz, der den Substratklumpen mit seinem Geflecht fein durchspinnt. In seinen beiden Klimakammern kann Christoph insgesamt 360kg Pilze ernten, da die Ernte wochenweise erfolgt, kann er jede Woche 180kg ernten. Das Substrat wiegt für beide Häuser ca. 1800kg! Wir möchten Christoph gerne helfen, von der konventionellen Schweinemast zur biologischen Pilzzucht zu kommen und werden ab kommender Woche von ihm direkt mit erntefrischen Shiitake beliefert.

In meiner Familie gibt es keine Pilzfreunde, also habe ich mir als Versuchskaninchen, nach Pilzchris´s Lieblingsrezept (Pilze, Zwiebeln, Petersilie, Salz & Pfeffer) eine kleine Pilzpfanne zubereitet. Nachdem ich eine Wasserpfeife rauchende Raupe und die Herzkönigin getroffen habe und danach aus Hölderlins Traum aufgewacht bin, muss ich sagen, dass ich die Pfanne auch ohne Speckwürfel gut vertragen und die Pilze für außerordentlich gut gefunden habe. Geben Sie dem Shiitake eine Chance und probieren sie die Dinger doch einfach mal aus – ab kommender Woche regional in ihrer Biokiste.

Ihr Bobo Siebenschläfer

Nachdem ich mich puristisch der Pilzschale gewidmet habe (das Schinkenbrötchen habe ich heimlich gegessen), haben sich Tabea und Nicolas kulinarisch richtig ins Zeug gelegt. Die Pilze wachsen auch ohne Radioaktivität und die AKW´s sind zumindest in Deutschland (gehört da Bayern dazu?) Geschichte – ich heb den Pulli zur Sicherheit doch lieber mal auf!

Mahna Mahna… ba-di-bidibi

Mahna Mahna… ba-di-bidibi

Als ich vor kurzem mit meinem Hörtrichter in Form eines klassischen Blumenkohls an Tabeas Tür lauschte, vernahm ich das Rascheln eines nach Camembert anmutendes Käsepapiers, doch irgendetwas stimmte da nicht. Mein Käsegeschultes Näschen konnten keinen typischen Camembertgeruch erschnuppern! Was war das?!

Ich riss also die Tür auf und Tabea sagte nur „Mahna Mahna“ …ich konnte nicht anders als „ba-di-bidibi“ zu erwidern. Nach einer kleinen Tanzeinlage konnten wir uns wieder beruhigen. Leider musste ich feststellen, dass es nicht um die Sesamstraße ging, sondern um die vegane Käsealternative von Dr.Mannah. Mit seinem persönlichen Konterfei auf der Verpackung erinnert er ein wenig an Steve Jobs.

Tabea feiert die Käsealternative „Creamy White“ auf Blumenkohlbasis der aus Cuxhaven kommenden Manufaktur rund um den ehemaligen Arzt Dr. Mannah (ba-di-bidibi) dermaßen, dass sie sogar schon die konservative Käseplanerin Conny überzeugen konnte. Probieren Sie doch mal und geben Sie uns ein Feedback ob es sich lohnt, den Kleinen Blumenkohldingens als großen Blumenkohldingens in die Welt der offenen Käsetheke aufzunehmen. Ich packe meinen Blumenkohlhörtrichter wieder ein und bereite meinen biederen Blumenkohlgratin zu.

Ihr Bibo

Da haben wir den Salat

Da haben wir den Salat

diese Woche noch haben Tabea und ich gewitzelt wieso wir eigentlich den „langweiligen“ Salat bei uns so feiern?! Ganz einfach, er ist der treueste Begleiter ins unserer Anbausaison, die 2023 auch letzte Woche erst so langsam Fahrt aufnimmt. Nächste Woche landen die ersten eigenen Salate auch endlich wieder in der Biokiste und nicht auf dem Kopf – Kopfsalat gibt es erst später. Die letzten Radieschen und knackigen Spinat aus dem ersten Pflanzsatz des Jahres gibt es nächste Woche auch nochmal frisch gezupft, bzw. geschnitten frisch in die Kiste gepackt.

Der Babyfenchel wartet auch schon darauf, bald in die Erde gepflanzt zu werden. Also, jetzt heißt es wieder anstatt kein Blatt vor den Mund – sondern in den Mund nehmen. Im nächsten Newsletter geht es dann um wasteless Muddi und wie man schon früher nachhaltig gewirtschaftet hat. Teil 1 – ich habe 7 kaputte Nagelscheren und das bleibt auch so. Ihnen schöne Ostertage, möge die Macht mit Ihnen sein!

Ihr Weihnachtsmann

Oh oh Ostern…

Oh oh Ostern…

Nur noch eine Woche dann ist schon Ostern?! Das kann doch nicht sein…doch doch, ein viertel Jahr 2023 haben wir schon rum und gefühlt immer noch das Neujahrhütchen auf dem Kopf und die Faschingströte fest im Mund.

Aber jetzt heißt es Osternester füllen und nicht wie falscher Hilfshase Raja – ja es ist ein Kaninchen, ich weiß, aber Kaninchen passen besser ins niedliche Osterbild. Echte Osterhasen bekommt man schlecht gebucht, wurden lange nicht mehr gesichtet (1 Jahr) und werden manchmal mit Wolpertinger verwechselt und gefürchtet!

-> Zu den OSTERANGEBOTEN

Wir haben auf jeden Fall noch das passende Füllmaterial, falls Osterhasi es nicht mehr rechtzeitig zu Ihnen schaffen sollte und sie sich selber die Ohren aufsetzen müssen.

Wem das alles zu viel Geostere ist, für den haben wir z.B. einen leckeren Mandel Algen-Drink in den neuen Monatsangebote und natürlich auch schöne Sachen.  

Urbi et Orbi heißt aber auch, dass zwei Liefertage – der Karfreitag und der Ostermontag leider ersatzlos ausfallen müssen. Unser Hofladen hat aber als kleines Ausflugsziel am Gründonnerstag, 6.4. von 9-19 Uhr für Sie geöffnet. Es dauert auch nicht mehr lange, dann gibt es auch wieder den ersten Salat von unseren GärtnerInnen – die sind schon ganz schön groß geworden.

Hopppeldihopp, es ostert sehr

Ihr Osterhasi

In Stumppis Bäckerei, gibt´s so manche Leckerei…

In Stumppis Bäckerei, gibt´s so manche Leckerei…

die Bioland-Bäckerei Stumpp aus Deizisau ist nun bereits seit mehr als 15 Jahren unser Partner – und fester Bestandteil der Biokiste. Jeder kennt sicher das Gebruddel von den viel zu teuer gewordenen Backwaren, das ging auch uns immer wieder so, als wir die gestiegenen Preise weitergeben mussten. Sie haben das aber sicher auch, von der Bäckerei bei Ihnen um die Ecke bemerkt, wenn die Brezel auf einmal doch einen Euro kostet!

Das Knoff Hoff-Team um Tabea und mich, haben sich raus aus Nussdorf gewagt und Achim Stumpp letzten Freitag besucht…um dieser Frage u.a. auf den Grund zu gehen. Wer von Ihnen jetzt eine hochglanzmaschinelle Bäckerei mit Greifarmen und Fließbandarbeit erwartet wird hoffentlich positiv erfreut sein – Herr Stumpp und sein tolles Team, backen in einer richtigen kleinen Backstube, wo jeder Handgriff sitzen, jeder Teig zum richtigen Zeitpunkt geformt, pünktlich in den Ofen eingeschossen werden muss und überhaupt alles immer im Weg zu sein scheint, wäre Achim nicht ein passionierter Sokobanspieler und für alles einen kurzfristen Platz finden würde.


„wer die schnelle Quintessenz sucht, überspringt einige Abschnitte und macht 2 Absätze über der Abschlussfloskel weiter“

Die Bäckerei Stumpp gibt es seit 1964, damals war noch der Papa der Bäckermeister, der mittlerweile ein Stockwerk über der Bäckerei seinen Altersruhesitz genießt und über die lebensgefährliche Wendeltreppe noch immer den Duft von frisch gebackenem Brot schnuppern kann. 2001 übernahm der junge Achim die Bäckerei und wollte aus Überzeugung Biobäcker sein. Die jahrzehntelange Beziehung zwischen der Bäckerei und der konventionellen Mühle hat die Umstellung aber auf 2008 verschoben, als kurioserweise ein technischer Defekt die Mühle zum Aufgeben zwang. Genau um den Dreh rum, waren wir auf der Suche nach einer neuen Bäckerei und irgendwie hat es bei Achim und unserer Christina (die kennen Sie vom Telefon) gleich gefunkt. Das Hirtenlaib, dass damals noch mit Buttermilch ausgebacken wurde, hat Achim mit Kartoffelmehl ersetzt, weil Gudi Butz (unsere Mitbegründerin) an Lactoseintoleranz leidet – damit und seitdem sind die Stumppbrote vegan!

So viel zur Geschichte, in der Gegenwart sind 36 Menschen angestellt, die Bäckerei  Stumpp hat einen Laden direkt vor der Backstube, drei Marktwaagen für Direktvermarktung und neben uns als Biokiste noch die Filderklinik und weitere Einrichtungen als Kunde und hat so natürlich den Vorteil relativ genau die Mengen der Backwaren pro Tag planen zu können. In der wirklich kleinen Backstube arbeiten i.d.R. 3-4 Mitarbeiter (wobei ich das Gefühl habe, dass Achim immer einer davon ist), d.h. Teige in den zwei Rührgeräten mischen, fertige Teige ruhen lassen, Wiegen und Brote in Gärkörbchen geben, wieder ruhen lassen…der Mann am Ofen muss genau im Blick haben, wann welches Brot oder Brötchen wann in den 72kw starken Ofen eingeschossen wird. Der Ofen ist maßgefertigt und hat 5 Backebenen. Der Ofen ist das Herz der Backstube und gibt die Arbeitszeit vor, gearbeitet wird im 2-Schichbetrieb, wobei das eigentliche Backen gegen 15/16 Uhr beginnt und morgens ca. um 3 Uhr mit den Brezeln endet, damit die möglichst lange frisch in die Bäckertüte kommen. Gegen 24 Uhr beginnt in der Größe eine gefühlten Besenkammer die Kommissionierung der Backwaren nach Kunde, damit in unserem Beispiel um 5 Uhr der Martin sich auf dem Weg zu uns machen kann, wo unser Lieferteam schon in den Startblöcken wartet.

Alles, aber wirklich alles in der Bäckerei Stumpp ist Handgemacht und Handwerk! Keine Backmischung wandert in die Schüssel, hier gibt es echtes Brot, Brötchen, Brezeln und vieles mehr und das schmeckt man auch. Auch wenn Achim es auch schwer hat, Nachwuchs und neue Leute für das Handwerk zu begeistern, hat er mit fairen Arbeitsbedingungen ein super Team um sich, auch wenn er noch lernen muss auch mal loszulassen und sich vielleicht auch ein wenig Freiraum schaffen sollte.


Sein Brot ist unser Gemüse um einen sinnigen Sonntagsspruch zu integrieren. 1kg Biopaprika für 99 Cent, 500g Schweinefleisch für 2,79 oder eben die Brezel für 20 Cent dürfen kein Maßstab werden, wenn wir Anbau, Tierwohl und handgemachtes Backhandwerk in der Form erhalten möchten.


Tabea und ich durften sogar „geduldet“ helfen Vinschgauerle in der Hand zu Kugeln zu rollen um sie anschließend wieder platt zu drücken, Oliven Ciabatta, Parisenne und zum Schluss noch das königliche Brezelschwingen…uns hat es tierisch Spaß gemacht und gegen 22 Uhr, sind wir total beindruckt Richtung Nussdorf gefahren – mit unseren eigenen Brezeln im Gepäck.


Vielleicht ist Ihnen gar nicht so bewusst, dass wir ofenfrisches Brot & Backwaren im Sortiment haben und wir konnten Sie mit dem viel zu langen Bericht (ich könnte noch viel mehr schreiben!) anregen, bei Ihrer nächsten Biokiste ein Brot mit in den virtuellen Einkaufswaagen zu legen.

-> Zu den Backwaren der Bäckerei Stumpp


Heute ganz ohne Zynismus und doch summt in meinem Kopf die Weihnachtsbäckerei, in 8 Monaten ist Weihnachten!

Ihre Backnovizen

Tabea & Niels

Aargh, die Frage des Knoff Hoff-Teams ist noch offen?! Wer wirklich alles gelesen hat, ist sicher bei dem 72kw Stromschluckenden Ofenmonster ins Stocken gekommen, das sind ca. 36 Backöfen wie wir sie zu Hause haben, die zeitgleich über eine Stromleitung backen. Bei den Energiepreisen hat das die Kalkulation quasi gesprengt, dazu sind die im gleichen Maß gestiegenen Rohstoffpreise gekommen. Achim Stumpp sieht aber eine leichte Entspannung des Marktes, Ökostrom muss ja nicht so teuer sein – aber das ist/war eine andere Geschichte!

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