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Es rappelt mal wieder in der Kiste – Cima di Rapa ganz ohne Mode und viel Tüll

Wir leben im Zeitalter der Zerrüttung und des Irrglaubens. Wir vom Laiseacker streben Toleranz und ausgeglichenes Seelenleben unser Aller an…

Dazu begeben wir uns auf den Pfad unserer Kernkompetenz und haben im fernen Apulien ein wenig in der Erde gewühlt und für sie und die Biokiste kommende Woche frischen Cima di Rapa (ital. Rübenspitze) ausgegraben. Das ist überhaupt nichts Elitäres, sondern ein erdig, ehrlicher Stängelkohl der irgendwie mit dem Brokkoli verwandt ist, aber eher noch der Speiserübe nur das man bei dem Cima das Obergeschoss (Blätter) und nicht die Rübenfrucht gezüchtet hat.

 Obwohl im Geschmack ein wenig bitter, bringt uns das Mampfen des Blattwerks auf ausgeglichene Gedanken. Der Kohl ist ein typischer Winterkohl aus dem Mittelmeerraum, robust, schnell wachsend und Vitaminbote in der dunklen Jahreszeit. Ähnlich wie beim Grünkohl macht Frost, den Cima di Rapa aromatischer. Obwohl die Rübe bei der Züchtung eher verkümmert daherkommt, können Sie, falls sich ein Fragment dieser in Ihrer Biokiste wiederfindet, bedenkenlos darauf kauen, ohne sich davon aber zu viel Erleuchtung zu erhoffen. Die liegt im saftigen Grün und richtig lecker und schmackofatzig wirkt der italienische Stängelkohl in Orecchiette mit Cima di Rapa.

Dazu haben wir unseren Küchengustl gefragt:

Zutaten (für 2–3 Personen)

  • 400 g Orecchiette (oder andere kurze Pasta)
  • 1 Bund Cima di Rapa
  • 2 Knoblauchzehen
  • 3–4 EL Olivenöl
  • 2–3 Sardellenfilets (optional, aber typisch)
  • 1 Prise Chili
  • Salz
  • Nach Belieben: frisch geriebener Pecorino oder geröstete Semmelbrösel

Zubereitung:

  1. Vorbereiten:
    Cima di Rapa waschen, dicke Stielenden entfernen, alles grob hacken. Blätter, Stängel und Knospen bitte komplett verwenden.
  2. Kochen:
    Pasta in reichlich Salzwasser kochen. Etwa 3–4 Minuten vor Ende der Garzeit den Cima di Rapa direkt mit ins Nudelwasser geben und mitgaren.
  3. Aromabasis:
    In einer großen Pfanne Olivenöl erhitzen. Knoblauch in feine Scheiben schneiden und sanft anbraten. Sardellen und Chili dazugeben und kurz schmelzen lassen.
  4. Vermengen:
    Pasta und Gemüse mit etwas Kochwasser in die Pfanne geben und alles gut vermengen. Falls nötig, noch etwas Nudelwasser hinzufügen – so wird die Sauce schön sämig.
  5. Servieren:
    Mit Pecorino oder knusprigen Semmelbröseln bestreuen.

Tipp:

Die leichte Bitternote ist typisch und macht den besonderen Charakter aus. In Kombination mit Olivenöl, Knoblauch und Chili entsteht genau dieses spannende Spiel aus bitter, salzig und würzig, das die italienische Küche so besonders macht.

Buon appetito!

Wie Cima di Rapa hat auch Al Bano den weg aus Apulien hat den Weg aus Italien in die Biokiste gefunden.

„Felicità… è tenersi per mano…“

Ihr Al vom Laiseacker

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