Das Gold des Gärtners – Feldsalat is O´Zapft

Als ich vor (hüstel) fast 20 Jahren beim Laiseacker angefangen habe, war der Feld- oder Ackersalat bei uns eine reine Folientunnelkultur.

Aber wie das in geschlossenen Häusern und sei es nur ein Folientunnel so ist, nagt da einfach der Zahn der Zeit – Zuhause würde man sich Gedanken um einen Badsanierung machen mit so schnuckligen Seitendüsen und sich um einen drehenden Wellnessschrubber (Waschanlage). In unseren Tunneln ist das nicht so einfach, da geht es eher um eine Erneuerung der Muttererde, die mit der Zeit trotz Gründungen und gutem Zureden etwas ausgelaugt daherkommt.


Unser Garten- und Schrauben Messias Darek ist aber schon seit längerem auf die Idee gekommen, den Feldsalat einfach im Freiland anzubauen, der mag es sowieso lieber kühl und selbst jetzt sind die Temperaturen dem Feldsalat immer noch zu hoch in den Tunneln – das war vor 20 Jahren auch noch anders. Außerdem mag er sein Haupt schön luftgetrocknet, wenn es durch Regen und Nebel mal nass geworden ist, dafür sorgt der meist vorhandene Herbstföhn. So schützt er sich selbst vor ekligen Pilzerkrankungen wie falschem Mehltau oder Botyris. Somit wird der Ackersalat oder Rapunzel mit grünem Afro ein wichtigen Botschafter für Vitamine, Mineralstoffe, Eisen und wenn sie unseren essen für den kleinen Weltfrieden.


Wer sich jetzt gleich 2kg auf den Teller legt, der sei gewarnt – Übergenuss kann durch die Oxalsäure und das Nitrat die in dem Wintersalat enthalten sind zu Nierensteinen und Nierenschwäche führen. Man muss es ja nicht übertreiben.
Den letzten Satz (Ernte) im Jahr, haben wir aber trotzdem in den Tunnel gepfanzt.

Ihre Rapunzel vom Laiseacker

Wir haben uns erst geziert – jetzt haben wir sie, Bio-Zierkürbisse!

Als Pragmatiker habe ich mir immer damit schwergetan, dem ganzen Jahreszeitendekogedöns etwas abzugewinnen, aber wenn man älter wird und sich der Kopf schon langsamer dreht und man tatsächlich selbst merkt, dass man am Ende eines Gesprächs noch gefühlt sekundenlang in die gleiche Richtung starrt…dann ist es soweit – Zeit für Zierkürbisse.

Auch ein Daniel Grieshaber, auch wenn er namentlich nicht genannt werden möchte, da sich die Familie Grieshaber als Familienbetrieb sieht, wird nicht jünger und hat neben den Kartoffeln (die von Familie Grieshaber aus Heimerdingen kommen), seine Leidenschaft für Zierkürbisse entdeckt. Ach, was schwafel ich hier rum? Sie bekommen uns wunderschön sortierte Zierkürbisse, ein Zierkürbis wiegt ca. 200g, sie bestellen in Kilogramm oder in Stück (in der Annahme das einer 200g wiegt). Wir berechnen unter den Augen von Hans Eichel nach Gewicht.

Es lohnt sich, glauben Sie mir, denn sobald sie Kürbissdeko gegen die Schwippbogen und Holzelche austauschen starten wir den Workshop „wie werden aus den Dingern Kürbisrasseln und wie rassle ich mir den Herbstblues aus dem Körper!“. Vielleicht wird es auch ein österliches Gerassel, für die Kürbisrassel sollte der Kürbis mindestens 3-6 Monate trocknen. Ich melde mich dazu wieder, versprochen – vielleicht können wir auch eine Selbsthilfegruppe „Kalebassen“ gründen und uns zum Rasseln treffen?

Ach, fast hätte ich es vergessen – bitte die Dinger nicht essen! Die Bitterstoffe sind giftig, auch nach stundenlangem Gekoche.

Ihr Rassel-Fritz

Es kohlt die Blume – wir läuten die Blumenkohlzeit ein…

Noch vor Frau Holle und natürlich vor Santa, schüttelt Darek auf unseren Feldern die Blumenköhler und da purzelt so einiges runter!

Der Blumenkohl sieht superschön aus, dazu gibt es herrlich rote Radieschen, Fenchel wie gemalt der hilft, wenn das Bäuchlein mal weh tut (es soll auch Menschen geben, die freiwillig Fenchel essen…). Dazu immer noch wunderbaren Lauch mit denen Bruce Lee als Todeskralle auch seinen Chakospaß gehabt hätte und vieles mehr.

Bruce Lee ist Geschichte und so wirbelt Darek mit seinen Lauchchakos über die Felder und holt unsere Herbsternte für die Biokiste ein.

Falls Sie jetzt „voll“ Bock auf Blumenkohl in allen Varianten bekommen haben, dann packen Sie sich doch noch einen obendrauf in die Biokiste, so frisch und blumenkohlig bekommen Sie den 2026 nicht mehr so schnell zwischen die Zähne.

Ihr Kung-Fu-Panda von Laiseacker

Was machen wir Ende Dezember?

Da schauen wir wahrscheinlich in die Röhre und hoffen, dass diese einen gescheiten Seitansbraten oder eine saftige ostwestfälische Flugente ausspuckt, die uns der Laiseacker bis dahin hoffentlich beschert hat.

Unser Lieferservice gönnt sich dieses Jahr eine kurze Verschnaufpause. Wir liefern die letzten Biokisten 2026 am Mittwoch, 23.12. aus und starten im neuen Jahr bereits wieder am Montag, 4.1.27.

ACHTUNG, BONUSRUNDE! Letzter Liefertag unten, Hofladeninfos unten…wir mischen Biokiste und Hofladen zu einem lockeren Plätzchenteig und stechen, daraus die Abholkiste für den 23.12.26 im Hofladen (9-19 Uhr). Egal, was ihr Liefertag ist, sie haben die Möglichkeit uns bescheid zu geben, dann setzen wir Sie auf unsere Abholweihnachtshofladenkiste 2026. Dann können Sie Ihre Bestellung wie gewohnt im Shop anpassen und ändern und die gepackte Biokiste mit allem, was dazu gehört (Brot, Milch, Eier, Käse….) zwischen 9-19 Uhr (im Hofladen) abholen. Interesse? Dann geben Sie uns bescheid, als Antwort einfach auf diesen Newsletter oder mit einem Telefonat).

Der Feiertag, 6.1.2027 (Mittwoch, heilige 3 Könige) entfällt ersatzlos. Für Biokistenfans mit Liefertag Donnerstag ändert sich in der ersten Januarwoche die Bestellfrist (wegen des Feiertags) auf Montag, 4.1., 12 Uhr.

Wer ohne uns so überhaupt nicht auskommen mag und uns evtl. auch mal aus der Nähe betrachten möchte – die Öffnungszeiten des Hofladens zwischen und außerhalb des Jahres. Dienstag, 22.12. & Mittwoch, 23.12. haben wir von 9-19 Uhr geöffnet – denken Sie bitte rechtzeitig an Ihre Vorbestellungen, die Sie im Hofladen abholen möchten. Dann am Dienstag, 29.12. (9-19 Uhr) und etwas verkürzt, am 31.12. von 9-13 Uhr. Im neuen Jahr geht es wieder wie gewohnt dienstags und freitags von 9-19 Uhr weiter.

Es ist immer so eine Sache, diese wichtigen Infos so laut hinauszurufen, dass sie auch alle hören – darum werden wir diese Info abkommender Woche bis zum Ende des Jahres immer ganz oben im Newsletter verlinken.

Ihr Shouter vom Laiseacker

Der Michel mit dem Rüssel…

Im Juli hat uns der Michel von Il Cesto zu sich in seinen schmucken, schönen Delikatessenladen nach Karlsruhe-Durlach eingeladen. Mir ist leider bisher noch nicht der Draht von unserem Ausflug bis hin zu einem Beitrag zum Glühen gekommen…aber diese Woche, zum Glück, ringdiala der Michel is calling.

Il Cesto, bevor ich es vergesse, bekannt für 1A Biolebensmittel aus dem Mittelmeerraum mit eigener Manufaktur in Karlsruhe. Auf jeden Fall, hat Michel auf einer Erkundungstour durch Griechenland, genauer auf der Halbinsel Peloponnes einen schönen Demterolivenlandwirt ausfindig gemacht. Aber wie der Michel so zu sagen pflegt (und er redet viel), eine schöne Olive macht noch kein Astibombantiöl sondern nur der richtige Tank formt die Olive zum besten Öl.

Also hat Michel seine Nüstern geweitet und ist auf Schnuppertour gegangen, ja richtig – die Oliventanks zum Abfüllen werden erschnuppert der Tank gibt die Note! Außerdem muss man nachsehen ob nicht noch irgendein altgriechischer Vampir es sich darin gemütlich gemacht hat. Der Micheltank hat in dieser Sonderabfüllung auf jeden Fall dafür gesorgt, das dass Superöl (bis 190 Grad erhitzbar, also auch zum Kochen geeignet) einen sehr angenehmen Abgang mit einer speziellen, angenehmen Schärfe bekommen hat. Aus dem vampirfreien, scharfen Micheltank ist das fertige Olivenöl ganz frisch in praktische 2l Kanister abgefüllt worden. Wir haben das Glück ein kleines Kontigent für den Sonderpreis von € 44,95/Stk. davon abbekommen zu haben.

-> Zum Olivenglück

Danke Michel!

Du hast übrigens auch die schöneren Beine und ich merke mir, grüne Shirts lassen das Bäuchlein bei mir wie das eines Wiederkäuers erscheinen.

Ihr Benjamin Blümchen vom Laiseacker

Wenn der Punsch auf Prozente trifft…

und wir den Punsch durch Glühwein substituieren, diesen dann bei ca. 70 Grad, 3 Stunden vor sich hin köcheln lassen….dann, ja dann wird es hochprozentig. Dazu lassen wir es aber nicht kommen, denn Sie lassen uns hoffentlich nicht beim diesjährigen „Punsch- und Prozente“ 3 Stunden im Regen bzw. alleine vor unserem Glühweintopf und der bis dahin zur Unkenntlichkeit verschmorten Wurst alleine sitzen.

Wir möchten am Freitag, den 27.11.2026 von 9-19 Uhr bei uns im und vor dem Hofladen mit Ihnen zusammen das Jahresende mit unserem Punsch- und Prozenteevent einleiten. Vor dem 1.Adventswochenende gibt es auf Ihren gesamten Einkauf im Hofladen 10% Rabatt und das im Laden ersparte, reinvestieren Sie am erfolgreichsten in einen Becher Glühwein oder Punsch vor dem Laden. Neben unserer Feuertonne macht sich dann auch eine lecke gebratene Wurst, ein Tofuersatzprodukt oder ein Crêpe wirklich gut.

Pünktlich zum 27.11. läuten wir dann auch unseren Weihnachtsbaumverkauf aus biologisch zertifizierter Zucht ein, die wir in verschiedenen Größen (klein, mittel, groß) anbieten. Es empfiehlt sich, bereits vorab einen reservieren zu lassen – wir können die Weihnachtsstauden vor Ort auch fachmännisch und sportlich einhändig einnetzen für den bequemen Transport.

Wir würden uns freuen, Sie in unserem Kreativteam begrüßen zu dürfen und diesen zauberhaften Tag mit Ihnen verbringen zu dürfen.

Es ist immer noch unser kleiner Traum, dass aus Punsch und Prozente ein kleiner Weihnachtsmarkt wächst. Bis jetzt haben wir Jürgen Keicher an der Angel, der uns zeigt, was man aus Kirschen Hochprozentiges machen kann und ziemlich sicher unsere Seifen- und Kerzenfee Diana aus unserem Packteam. Haben Sie Lust, ein Teil unseres Traditionsevents zu sein? Dann packen Sie Ihre Salzteighasen zusammen, und setzen sie ihnen eine Weihnachtsmütze auf…wir stellen Ihnen einen kostenlosen Standplatz, einen Biertisch und eine Bank und für jeden StandbetreiberIn einen Punsch (oder Glühwein) und eine Wurst (oder eine andere Speise).

Anmeldung als Antwort auf den Newsletter oder per Email info(at)laiseacker.de.

Ihr Osterhasi vom Laiseacker

Es rappelt in der Kiste

Hallo, ich bin immer noch Niels und kein KI-Bot der auf Marketing getrimmt ist und, das muss ich ehrlicherweise zugeben, sich der HAL aus dem Jahr 2026 immer mehr auf Sprache und Stil sowie sogar meine geliebten Komma- und Rechtschreibfehler selbst trainiert – schon ein bisschen erschreckend…

Was hatten wir hier schon alles? Blumentöpfe, Filztaschen, Grillschalen und in batikgetränkte Lektüren für den Bücherschrank…unser Ding ist es nicht Ihnen irgendwas „anzubiedern“, sondern mit wenig Humor und einer Prise Zynismus auf die eine oder andere Kuriosität hinzuweisen und trotzdem nicht ganz zu vergessen, was wir wirklich Großartiges für Ihre Biokiste haben.

Darum gibt es heute eine etwas versteckte Großartigkeit, über die wir sprechen möchten – die Kombikiste! Seit über 19 Jahren bin ich mittlerweile beim Laiseacker und die Kombikiste ist und war immer präsent und beim Erklären, was wir eigentlich machen, die erste Anlaufstelle. Sie ist immer noch unsere Hauptkiste, die wir Woche für Woche für Sie zusammenstellen aus einer Hälfte Gemüse und einer Hälfte Obst. In den letzten 20 Jahren hat sich einiges in der Welt geändert, unsere Kombikiste (was eigentlich für eine hölzener Name?) ist mehr oder weniger bei € 18,- stabil stehen geblieben, mit leider etwas (einigem) weniger Inhalt als vor 20 Jahren. Seit einiger Zeit haben wir einige neue Kisten(namen) ins Leben gerufen und auch die Kombikiste in Größe und Ausführung ordentlich gepimpt. Von der geliebten 18er Kiste, gibt es mittlerweile eine große, extragroße und exorbitante Gigante-Version mit der man eine gut gefüllte Biokiste bekommt und einer nicht so exorbitanten Lieferpauschale, die wir bis zu einem Lieferwert von € 30,- erheben (€ 1,50), geschickt aus dem Weg gehen kann.

Alternativ können Sie natürlich auch meine Käseschnibblerskills ein wenig herausfordern und sich überlegen mit einem der Käsesortimente, die wir wöchentlich neu anbieten zu ergänzen – hach, die Möglichkeiten sind eigentlich grenzenlos und nun hatten wir doch einen leicht triefenden Werbeeinschub.

Dabei bleibt am Schluss nicht zu vergessen, 60 sind die neuen 40 und der Oktober ist der neue August und der Oktober bringt uns endlich die Ernte ein, die wir dieses Jahr oft vermisst haben. Begleiten Sie Darek mit seiner Action-Cam auf einer kurzen Reise durch unseren aktuellen Anbau und Ernte.

Ihr Werbehase vom Laiseacker

Der magical mystery Adventskalender vom Laiseacker und mehr…

Langweilige Adventskalender, von denen man dann Mindestens 5 irgendwo hängen und spätestens am 8.12. vergessen hat, waren gestern – wir verbinden die waghalsige Idee der Mystery Boxen (deutsch Resteverwertung) und jagen sie samt aller langweiliger Adventskalenderideen durch unseren Gedankenshredder.

Das Ergebnis, was dabei herausgekommen ist, fährt Lena direkt mit ihrer Mystery Machine in unsere Hofeigene Weihnachtswerkstatt.

Für € 55,- bekommen Sie mehr Wert, als Inhalt…halt, nee mehr Inhalt als Wert, versprochen (mehr drin als Sie bezahlen)!

Zum Ablauf: Sie bestellen ihren exklusiven Laiseacker-Adventskalender jetzt vor (bis 13.11.) und erhalten diesen von uns in der Voradventswoche ausgeliefert. Jeder Kalender ist ein Unikat und wird nur auf Vorbestellung gefertigt.

+++ Irgendwie möchte die Vorbestellfunktion unseres Shops nicht so wie ich gerne möchte, bis ich das mit dem 6er Schraubenschlüssel zusammengebastelt bekomme, schreiben Sie uns bitte eine Email mit Ihrer Adventskalenderbestellung (oder als Antwort auf diesen Newsletter), wir tragen Ihre Bestellung dann gerne ein +++

In stiller Vorfreude werfen wir uns ein paar Schokosultaninen rein und machen uns die Wimpern schön lang, Lena lässt sie hinter ihren Vorhang blicken und offenbart uns so einen Einblick in ihr Inneres…warten Sie ab, bis ich meine Lieblingsprodukte präsentiere.

Zu unserer neuen Kategorie „LENAS Lieblingsprodukte“.

Dazu muss einfach ein KI-Bild herhalten, auch wenn die uns 2030 übernehmen, wird – Carpe Diem.

Höre ich da gerade ein leises Wimmern? Oh ja, Conny unsere Mopro- und Kühlwarenqueen ist die Hand am Ziffernblock angefroren und wir bekommen deshalb ein paar Joghurteimer zu viel geliefert. Wenn Sie die Eimerchen vor einem unsinnigen Rücktransport retten möchten, dann freut sich das eiskalte Händchen sehr.

Ihr Kevin vom Laiseacker

Heute essen wir einen Baum

Einen Bio-Bonsaibaum oder eben Broccoli und der kommt nächste Woche wieder endlich frisch von unseren Gärtnern!

Es fällt mir eigentlich kein anderes Gemüse ein, über das man sich so den Kopf zerbrechen oder streiten kann – kommt der Broccoli von Bio-Kollegen direkt oder den regionalen Großhandel ist unsere Quote, die unser Packteam vorab aussortiert so hoch wie bei keinem anderen Gemüse. Meistens ist der Grund, dass er bereits „blüht“ und seinen kulinarischen Höhepunkt erfolgreich überschritten hat. Eigentlich ist das kein Zustand, wo sie nach dem Verzehr die Krone von unten anschauen, aber er schmeckt, obwohl bedenkenlos genießbar, bitterer, trocken und etwas holziger (und sie erwarten ja berechtigt eine sehr gute Qualität von uns).

Kommt der der Broccoli von unserem Team, klatsche ich zwar freudestrahlend dreimal in die Hände, aber schon wandert der Schmerz und Kummer vom Großhirn ins Kleinhirn und malträtiert dort meinen Frontallappen. Wenn ich mit Darek darüber spreche und er noch nicht sein Schamanengewand ausgezogen hat, verstehe ich Sätze wie „viel Regen auf einmal“…“Boden verdichtet“….“zu dicht für Frucht und großen Baum“…“zu wenig Wasser“….“einfach klein, wächst nicht fehlt Regen“…

Also ein wenig anstrengend ist das schon mit den idealen Wachstumsbedingungen und da wir bei unserem Anbau auf Vielseitigkeit setzen, müssen wir schon einen guten Pasch würfeln, um schöne Broccoli-Bäumchen für Sie packen zu dürfen. Der erste Eindruck, den ich hatte, sieht aber sehr gut aus und Frische ist bei unserem Broccoli eigentlich auch nie das Problem – eher die etwas zu kleinen Baumkronen/Kohlrösschen im Vergleich zum Stamm/Strunk. Sie haben also mitunter ziemlich mächtige Stämme mit mickrigen Kronen erhalten. So sieht es bei dieser Ernte bis jetzt nicht aus, aber ich möchte Sie ein bisschen für den Verzehr der Stämme sensibilisieren…

Die sind vollwertig mitessbar! Das holzige Ende wie beim Spargel (1-2cm) wegschneiden, den Stamm „entrinden“ oder schälen in Würfel oder Scheiben schneiden und einfach ein bisschen länger mitkochen, da die Röschen einfach feiner sind und weniger Zeit/Wärme benötigen, um zart zu werden. Es gibt auch Menschen, die bereiten ein leckeres Pesto aus den Broccolistämmen zu.

Alle lieben Broccoli – außer sie gehören zu den Menschen, die durch Ihren Speichel bei Kontakt mit Broccoli im Mund einen Schwefelverbindung erzeugen, dann akzeptieren wir Ihre Missgunst dem Supergemüse gegenüber.

Ihr Kohlminister vom Laiseacker

Mit viel Power und rotem Köpfchen in die Post-Sommerferienzeit

Lange erwartet, 6 Wochen lang mitunter verflucht – die Sommerferien gehen zu ende. Die Kinder freuen sich auf die Schule und der Dorfbäcker macht nach 4 Wochen Sommerpause wieder auf. Da muss ich nochmal den Finger strecken, wir sind im Sommer durchgängig da nur Kinderbetreuung haben wir noch nicht im Programm.

Auf unseren Feldern hoffen wir jetzt auf eine gute Herbsternte zum Abschluss einer schwierigen Saison – mehr zu unserem Anbau und was gerade alles so geerntet wird, ab kommender Woche. Heute brauchen Sie noch etwas Power für den Neustart!

Im Liegestuhl sind ihre Muskeln, das muss ich ihnen leider ganz ehrlich sagen, etwas erschlafft – da brauchts einen Booster in Topp Bio-Qualität. Damit sich ihre Muskeln nach dem Training mit den Bleistifthanteln optimal regenerieren können habe ich da ein tolles Pülverchen für Ihren Nahrungsergänzungsschrank zuhause. Das Reis-Proteinpulver wird aus braunem Reis schonend hergestellt, ist 100% vegan und reich an natürlichem Protein – perfekt für Shakes, Mahlzeiten oder einfach mal einen Löffel so zwischendrin (dann bitte nicht ruckartig einatmen!).

Wollen Sie ihren von der Sonne etwas rot gebräunten Kopf noch etwas konservieren, obwohl die Zehen bereits Tante Gertruds Stricksocken zieren und die eine Hand bereits am Heizungsthermostat klebt? Wir machen das Beste aus der warmen und der etwas kälteren Jahreszeit und starten mit der Glühweinsaison JETZT. Das gelingt am besten mit dem Winzerglühwein „Heißer Wicht“ vom Weingut Kuntz – der hat die ideale Würze.

Auf jetzt, Protein und Glühwein für den Weltfrieden und dazu eine Handvoll Buschbohnen frisch von unseren GärtnerInnen.

Ihr Gemüsebotschafter vom Laiseacker