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Raus aus dem Winterschlaf – der Anbau beginnt auf leisen Pfoten

Während wir noch unsere letzten Wintersellerieknollen waschen, arbeiten Darek und Jutta bereits am Anbaujahr 2026. Darek hat die frostigen Tage genutzt und unsere Äcker umgegraben, so dass Väterchen Frost (also nicht der böse) die Gelegenheit hat, seine Frostkristalle auf die Erdkrummen zu legen. Dann drückt der liebe Frosti auf den Auslöser und sprengt mit den Dynamitkristallen die Krume und fein krümeliger Ackerboden entsteht, aus dem die jungen Pflanzen ohne übermäßige Anstrengung groß werden können. Mutter Natur hat dieses Jahr sicher noch ein paar andere Eskapaden auf Lager!

Diese Woche haben Jutta und Darek den ersten Salat- und Kohlrabisatz gesät, die brauchen es in der kuschelig geheizten Abteilung in unserem Jungpflanzenhaus warm darum trau ich mich auch nicht rein und es gibt nur ein verschwommenes Bild durch die schützende Folie.

In der Anbauplanung stolpere ich jedes Jahr über Schalotten, die wir gar nicht anbauen. Also ich bin der Papiertiger, der die Anbauideen Dareks in die EDV klopft und das weiß Darek auch, da hat er mich angelächelt und gemeint, das ist Lauch – den haben wir im „frühen Satz“ einfach nicht im Programm zu einpflegen…naja für unseren Kinderarzt bin ich der Biobauer auf dem Traktor, für Darek der mit den Händen auf der Tastatur klappert. Auf jeden Fall wird der erste Lauch ganz eng direkt auf dem Feld ausgesät, der wächst dann wie Bundzwiebeln. Durch die enge Aussaat hat das Un- oder Beikraut keine Chance – Darek und sein Team „zupfen“ dann den Minilauch und pflanzen ihn im richten Abstand, so dass schöne gesunde Lauchstangen wachsen können.

Wir sind schon sehr gespannt und hoffen auf einen guten und leckeren Anbau 2026

Kleiner roter Traktor – Tut tut

Die Limquat

  • Art: Zitrusfrucht (Kreuzung aus Limette × Kumquat)
  • Aussehen: klein, oval, gelblich-grün
  • Geschmack: innen frisch-sauer, Schale mild süßlich & essbar
  • Verwendung: Getränke, Marmelade, Desserts, Fisch & Salate
  • Besonderheit: kann mit Schale verwendet werden

Da habe wir also den Limquat-Hype im Mutprobensocialmediauniversum. Haben Sie aktuell keine Limquat zur Hand, können Sie auch in eine Zitrone beißen und sie wie einen Apfel mutig, ohne eine Miene zu verziehen vertilgen.

Aber die kleine goldige Zitrusfrucht kann ja einiges mehr, außer ein Hype zu sein. Zum Beispiel einen neuen Hype auslösen…

Bierpong war gestern, heute ist Limquat-Pong. Füllen Sie die eigens dafür erworbenen Becher mit Tequilla statt Bier und ersetzen sie die nicht nachhaltig produzierten Tischtennisbälle durch Limquats. Wenn Sie es ganz genau machen wollen, streuen Sie auf der Spielfläche noch großzügig Salz aus. Damit ist Ihnen bei der nächsten Laubenparty der Erfolg sicher. Das Ganze funktioniert auch mit Kumquats dann empfehle ich Ihnen das Salz durch Zimt zu ersetzen.

Am Ende haben Sie mit Tequilla abgeschlossen!

Ihr Gusano vom Laiseacker

Narri, Narro vor und eine Packung Liebe

Weihnachten wirft noch die letzten Marzipankugel nach uns und schon ist uns wieder zum Feiern zumute. Die Narrenzeit kommt so langsam, aber sicher auf Hochtouren daher, da wollen wir natürlich bei der Party mit Dabeisein.

natürlich mit „Libe“ gepackt

Zum Vorglühen, quasi „to go“ haben wir den fertig gemischten Lou & Leo Spritz, um ein bisschen fröhlicher zu werden. Damit wir auch auf dem Boden bleiben, werfen wir uns direkt im Anschluss einen ganzen Haufen Trockengebäck rein, so als Einstieg empfehle ich die Kichererbsenchips „Sour Cream Onion“, direkt danach und ohne Trinkpause 10 Stangen Knusper Grissini Dinkel wegknabbern und wer immer noch sprechen kann, noch Dinkels Parmesan Cräcker. Wir wollen natürlich nicht so fordernd sein und spülen einmal mit einem blubberigen PriSecco rot, alkoholfrei nach.

Wir sind ehrlich genug, um zu wissen, dass es da auch noch andere Spirituosen gibt, auf die wir keinen Zugriff haben…also nach dem letzten Cräcker, wachen wir ca. 48 Stunden später auf und haben zum Glück noch den fairen Nussmix in der Handtasche – die sind supergut beim Regenerieren der kognitiven Fähigkeiten.

Diese und noch mehr Narrerei gibt es in unserer zünftigen Rubrik „Narri-Narro! Narrenzeit“.

HALT!

Vor dem Rosenmontag heißt es noch kühlen Kopf und warmes Herz behalten, denn da ist Valentinstag und das ist alles andere als die reine Verkaufsschlacht um die Liebe. Denn der Brauch geht bereits bis ins Mittelalter zurück als Tag der Zuneigung und zu Ehren des Heiligen Valentin den Schutzpatron der Liebenden. Darum gibt es bei uns dazu auch keine Blümchen oder was Edles zum Cremen sondern nützliche Dinge, mit denen man einfach mal sagen kann „ich liebe Dich“!

An die Männer (oder Frauen) schenken Sie ihrer Liebsten eine Packung Hug Me Kakteen Fruchtgummi und wenn sie merken, dass die Liebe noch nicht so ganz gegenseitig ist, hilft ein Sprüher „Herzenswärme“ ins Gesicht zauberige Wunder. Meine Erfahrung ist, Liebe ist da wo gelacht wird – überraschen Sie ihren Gegenüber in dem sie sich zwei Teebeutel (Dankbarkeit) an die Ohren hängen und dabei lustig von links nach rechts wanken. Beim Wanken hilft ausschließlich Seemanns Erdbeersecco.

Wahre Liebe mit Lilo Wanders war gestern, heute ist ein „Hoch auf die Liebe“.

Ihr Valentin Dosenmilch

Vom Urapfel zum Opal

wie jeder Mensch seinen Urvater oder Urmutter hat, sei es Uranos, Abraham oder ein namenloses Pärchen in Afrika – hat auch im Prinzip jeder ehrlich gezüchtete Kulturapfel seinen Ursprung. Genauer gesagt in den Bergregionen des Tianshan-Gebirges (Kasachstan, die Stadt Almaty heißt übersetzt die Stadt der Äpfel). Dort wächst der Urapfel „Malus sieversii“ der eigentlich auch eher eine Ansammlung verschiedener Wildapfelsorten ist, denn die Früchte von dem einem Baum konnten süß, vom anderen wieder tief sauer sein – die Äpfel von klein bis groß…aber hier liegt der entscheidende Vorteil gegenüber den damals ansässigen europäischen Wildapfelsorten.

Im Urapfel lagen die Gene für große, süße Äpfel! Die europäischen Urformen waren strutzsauer (räß) und klein im Wuchs. Also Futter für die Tiere und nicht fürs empfindliche Zahnfleisch vom Menschen.

Die alten Kasachen haben vor 5000 Jahren noch nicht wirklich gezüchtet, sondern eher auf Ihre Geschmacksknospen, ihr Bauchgefühl und die Erfahrung gehört. Wenn ein Apfel von dem einen Baum gut schmeckte, wurden die Samen gesammelt – daraus entstand dann wieder ein Überraschungsapfel, der sauer und klein sein konnte. Mit dem intuitiven Erfahrungsschatz gelang es den Menschen damals aber die Gewichtung hin zu eher „guten“ Äpfeln zu verschieben. Aber natürlich ohne Gewähr und nur mit Befragung des Apfelhoroskops.

Händler brachten dann ca. vor 2000 Jahren die Uräpfel, oder die Samen davon nach Europa und lange vor dem Erbsen-Mendel begannen die Menschen mit der echten Züchtung von Sorten, und zwar durch „Propfen“. Der Propfenkult begann im Mittelalter in den klösterlichen Gärten, wo die Mönche und Nonnen während ihres Freigangs auf viele nützliche Ideen gekommen sind. Beim Propfen wird in Zweig eines richtig guten Apfelbaums auf einen anderen Baum gesetzt (Unterlage). Beide Bäume wachsen zusammen und sind somit „veredelt“ – damit haben wir Apfelbäume mit reproduzierbaren Eigenschaften, die nicht mehr auf einmal auf die Idee kommen wieder klein und „räß“ zu werden.

Die ersten, immer noch bekannten Züchtungen sind z.B. der Gravensteiner oder die Goldparmäne…wir überspringen jetzt einige Jahrhunderte und mittlerweile gibt es weltweit ca. 20000-30000 Apfelsorten, allein in Deutschland mehr als 2000-3000 von denen ca. 50 im Handel bekannt sind. Hier schlagen wir den langen und weiten Bogen zu Baba Jaga und der Jagd nach dem goldenen Opal. Der Opal ist eine natürliche Züchtung (1990er, in Tschechien) aus dem Topaz und dem Golden Delicious. Im Gegensatz zu den meisten Apfelsorten, die in der klassischen Grün- bis Rotfärbung daherkommen ist der Opal goldgelb. Im Geschmack einfach zum reinbeißen mild und süß und in der Annahme an einen mehligen Gegenüber, wird man von der bissfesten, saftigen Konsistenz positiv überrascht. Der eigentliche Clou, beim Aufschneiden wird er nicht braun, also perfekt fürs Pausenvesper, wenn die Eltern den Rackern den Apfel noch portionieren müssen oder für das festliche Obstbuffet.

Da haben wir also einen richtigen Wowapfel, oder?

Ihr Timur Turlov vom Laiseacker

Der Kohl mit Wurzeln in der Antike – Schwarzkohl

Tabea hat ihr Schmuckkästchen mal wieder ausgepackt und sämtliche Telefonleitungen durchglühen lassen, um uns einen neuen Schatz im Gemüsesortiment zu bescheren. Genauer gesagt, ist das nichts neues nur etwas, was ein bisschen in der antiken Vergesslichkeit verloren gegangen ist – Schwarzkohl.

Auf dem ersten Blick kommt mir der Gedanke, ob es sich um zerrupfte Wirsingköpfe handelt, die in mühsamer Kleinarbeit an nackte Plamwedel geklebt worden sind. Da liegen wir auch gar nicht so falsch, denn er reagiert, auch wenn man ihn Palmkohl ruft. Eng mit dem Grünkohl verwandt und sowas von verbandelt mit der ländlichen toskanischen Küche ähnelt der Kohl, der nach dem ersten Frost wie der Grünkohl milder und süßer im Geschmack wird, an einen nussig, erdigen Broccoli.

Wollen Sie mit Fachwissen auftrumpfen, formen Sie Zeige-, Mittelfinger und Daumen zu einer unverkennbaren Geste und rufen ganz laut „Ribollita“ gefolgt von einem etwas nasal gegrunztem „Zuppa die cavolo nero“ – Geste bleibt in dieser Zeit in einer den ganzen Körper durchdringenden Schüttelbewegung (um dem ganzen noch mehr Ausdruck zu verleihen, nehmen Sie bitte die andere Hand dazu).

Der Schwarzkohl ist vollumfänglich verzehrbar – mit einer kleinen Einschränkung, wenn Sie nicht bis zum Morgengrauen auf dem Stil rum kauen möchten, entfernen Sie einfach das „holzige“ Ende. Da der Schwarzkohl kein überzüchtetes Superfood ist, sondern ein echter Klassiker der Antike, ist er weniger Anfällig für Krankheiten im Anbau, perfekt also für die Biolandwirte. Vitamin C & K (Blutgerinnung & Knochen), Beta Carotin, Calcium & Eisen machen den essbaren Palmwedel zum supergesunden essbaren Palmwedel. Am besten natürlich so unverarbeitet und so unverkocht wie möglich.

Haben Sie bemerkt, dass Ihre Kinder gerade rückwärts aus dem Zimmer gehen, um dem komischen Kraut zu entkommen? Holen Sie die kleinen Racker mit einem imaginären Lasso wieder zurück, der Schwarzkohl wird umgangssprachlich auch Dinosaurierkohl genannt, weil die Blätter so aussehen wie Dino-Haut. Frisch geerntet aus dem Jurassic Parc von einem an Altersschwäche gestorben Triceratops.

Ein wenig ausgeschmückt meinte bereits der gute Ovid zu den besten römischen Orgienzeiten, dass man sich den Gegenüber „schön“ saufen kann, vielleicht war die Beletage der römischen Schicht auch nicht so gut in „shape“? Auf jeden Fall gab es ganz im Sinne der anthroposophischen Wechselwirkung einen Romanesco davor (soll den Alkohol aufsaugen), das Katergericht mit Schwarzkohl danach der den doch durch gekommenen Alkohol schnell ausspülen und die Gifte beseitigen soll.

Alles wohl aus dem Reich der antiken Sagen und meiner Gemüseausschweifung, aber der Schwarzkohl ist in jedem Fall einen Versuch wert, probiert zu werden.

Ihr Ovid vom Laiseacker

0, 1, 1, 2, 3, 5, 8……von Transsilvanien über Rom zum Romanesco

Ich muss immer fünfmal hinschauen, ob ich Romanesco richtig geschrieben habe, und meine leider etwas schubladenbehaftete Assoziationskette steckt den fabelhaften Kohlkopf leider irgendwie immer wieder nach Rumänien (wahrscheinlich irgendein Fußballer aus den 1990er Jahren?).

Liege ich da so falsch und warum bestellen bis jetzt wahrscheinlich nur Matheenthusiasten den Romanesco bei uns?

Der Romanesco der wie eine Mischung aus Blumenkohl und Broccoli daherkommt ist eine alte grüne Kohlsorte, die ihren Ursprung „wahrscheinlich“ in Rom hat – daher auch der Name Romanesco. Der rumänische Name Romanescu bedeutet „Römer“ und rumänisch ist die am nächsten verwandte Sprache mit dem Italienischen…also packen wir das ganze doch in die Draculaschublade, passt so.

Ein inneres Blitzgewitter löst der Kohl bei Mathematikern übrigens deswegen aus, weil der Romanesco einen komplett mathematischen Aufbau hat, so sind die vielen kleinen „Türmchen“ auf dem Kohlkopf Kopien des ganzen Kopfes (fraktale Struktur) und die Türmchen oder Rosetten auf dem Kohl sind perfekte Beispiele für Fibonacci-Spiralen. Mathe kommt also auch in der echten Natur vor und landet auf dem Teller. Die Anordnung der Türmchen ermöglicht dem Romanesco die optimale Sonnen- und Lichtausbeute, anders als sein Cousin dem Blumenkohl, der sein blassen Antlitz komplett in den Blättern versteckt.

Wir zerlegen das Gemüse jedoch heute nicht nur in fraktale Spiralgebilde, sondern weißen ihm einen hohen Anteil an Vitamin A und C sowie viel Eisen, Magnesium und Nährstoffen zu. Zudem ist er im Gegensatz zu anderen Köhlern kaum blähend und leicht verdaulich.

Die alten Römer wussten ja so einiges und auf ihre Orgien bereiteten sie sich mit Romanesco vor, der die Fähigkeit besitzen soll Alkohol aufzusaugen – ein Prekatergewächs also!

Habe ich sie jetzt richtig heiß gemacht? Dann können Sie einfach so reinbeißen, roh – nicht die leckerste Variante aber sie überleben das. Das meiste am mythischen und gesundheitlichen behält das Kunstwerk, wenn sie ihn sanft dämpfen. Beim Backen oder Kochen macht er (wie die meisten Gemüse) ein wenig schlapp.

Während wir über Köhler reden und schreiben, sind die ersten jungen Salatpflänzchen bei uns eigenzogen und warten unter den ersten Sonnenstrahlen darauf eingepflanzt zu werden. Die Säscheiben haben wir auch bereits poliert, um übernächste Woche mit dem Säen der Jungpflanzensaison 2026 zu beginnen.

Ihr Romansco vom Laiseacker

Ist das ein Bapfel? Birne mal anders – Nashi!

In unserem Shop verweilen ja so einige Waisenkinder…alleingelassene Produkte, ohne Bild, ohne Info…ohne eine Chance den Weg aus dem Bermudadreieck zu Ihnen zu finden. Das muss geändert werden und wir fangen mit einem Exoten aus unserer Obst-Ecke an – der Nashi Birne.

Nashi bedeutet eigentlich schon Birne (japanisch) also sagen wir Birne Birne oder belassen es fachmännisch bei der Nashi oder auch gerne verwendet dem Bapfel. Die Nashi ist auch als „Apfelbirne“ bekannt und findet ihren Ursprung in China, Japan und reicht für die Freunde der Demon Hunters bis in den koreanischen Raum hinein. Dort ist die asiatische Birne seit Jahrhunderten kultiviert.

Anders als bei den meisten Birnenarten ist die Nashi rund und ähnelt daher eher einem Apfel. Die verzehrbare Schale ist meist gelb bis zu bronzefarben, der Geschmack des Fruchtfleisches ist saftig und erinnert an eine aromatische, leckere Birne mit festem Fruchtfleisch.

Nach Europa hat die Nashi ihren Weg so richtig erst in den 1960er Jahren geschafft und fristet immer noch ein Nischendasein, passt sie doch klassisch als Rohkost, im Obstsalat oder in koreanischen Gerichten mit kalten Nudeln wie die Birne aufs Auge. Aber auch gebraten oder gedünstet sollen sie schon erfolgreich sein sollen.

Kommen wir zur Gesundheit, wir halten das viele Vitamine blabla kurz, das setzen wir bei Obst einfach voraus, herausstechen tut die Fähigkeit das schlechte Cholesterin aus dem Körper zu spülen (natürlich nur bei Verzehr, nicht beim Anschauen) und gesunde Cholesterin-Level zu halten. Nicht so super und das trifft auch die meisten Obstsorten sieht es beim Abnehmen aus, Fruchtzucker ist natürlich enthalten. Wer noch an den guten Vorsätzen festhält, sollte weiter am Stangensellerie knabbern.

Die meisten Nashi-Bäume sind eher hoch (7-15m), die Früchte werden meist von Hand geerntet – das macht die Früchte entsprechend teurer als die europäischen Kulturbirnen, bei denen der Baumwuchs bewusst klein gehalten wird. Für Gegner der Globalisierung, die Nashis werden mittlerweile auch in Europa, z.B. Italien angebaut und selbst nach Deutschland soll sich in dem ein oder anderen wärmeren Eckchen Bäumchen versteckt haben.

Geben Sie der Nashi eine Chance.

Ihr Nijisseiki Nashi

Auf ein Neues, Halleluja…

wir schütteln uns ein wenig und pusten schnell die Schneeflocken davon, die sich leise auf unser sauber geglättetes Schulterpolster gesetzt haben und wünschen Ihnen zuallererst ein gutes, gesundes und an den meisten Tagen auch fröhliches Jahr 2026.

Von Denkanstößen beflügelt und den letzten Klängen von Felize Navidad wissen wir hinter jedem Licht war es auch mal Dunkel und genauso andersrum und das ist auch gut so, nur mit Sonnenbrille lässt es sich auch schwer aushalten das ganze Jahr über – außerdem ist nach Weihnachten auch vor Weihnachten (also last Christmas…).

Kurz vor Weihnachten hat sich bei uns auf dem Hof auch noch ganz schön was getan, ein LKW mit über 400 heimischen Sträuchern und Bäumen, die noch bei uns auf dem Gelände eingebuddelt werden mussten, ist eingetroffen. Bei uns hat sich in den letzten Jahren auf dem Hofgelände einiges getan und für den einen Holzschuppen und den anderen Parkplatz muss natürlich Ausgleich geschaffen werden und so kam die „Company“ mit Sextant und der „holy Bible of Gibeldachhöhe“ und Versickerungsdurchsatz zu uns auf dem Hof. Nur zusammen mit einem erfahrenen Greenkeeper, den wir nur schwer vom Golfspielen loseisen konnten (und einem Taschentuch), ist es gelungen einen Plan auszuhecken den Schuppen stehen zu lassen und noch mit reflektierenden Sonnenschirmen über den Hof laufen zu dürfen. Als weitere Auflage müssen unsere sämtlichen Mitarbeiter bei Betreten des Hofgeländes Tarnanzüge tragen damit der Laiseacker aus der Luft nicht ausgemacht werden kann.

Spaß beiseite, wir versiegeln Boden und schaffen dafür gerne und bewusst Ausgleich – nur hoffen wir, dass die 400 heimischen Gesträuche nicht quartalsweise auf Leben kontrolliert werden. Vielleicht setzt sich die Natur durch und verdrängt den heimischen Eindringling.

Kommen wir aber nochmal ein letztes Mal zu Wham und dem letzten Grashalm zu Weihnachten. Wir haben noch ein paar wenige Weihnachtsartikel, die wir ab sofort und nur solange der Vorrat reicht mit 30% an die echten Weihnachtsfans weitergeben. Andernfalls kann man aus Elisenlebkuchen auch supersüße Osterhasen basteln.

Wer bis zum Schluss liest, wird natürlich auch mit einer wichtigen Botschaft belohnt. Für unsere ersten KundInnen 2026, die am Mittwoch ihre Biokiste erhalten, endet die Bestellfrist für Obst- und Gemüse, sowie Kühlprodukte und alles andere außer Fleisch und Wurst – bereits am Montag um 6 Uhr. Also nicht vergessen an Ihre Kiste zu denken.

Ihr Birdy vom Laiseacker

Süßer die Glocken nie klingen – Tipp für die Ohren

Mein Weihnachtsfavorit, auch wenn meine Frau jetzt gleich die Ohren zuhält, ist das Weihnachtsalbum von James Brown – aber man soll ja nicht stehen bleiben und es gibt da einen familiären Christmast-Tipp für die Ohrmuscheln.

Man nehme eine Cocktailshaker gibt eine Prise Karibik rein, ein Stück Fell vom Grinch, noch einen kleinen Schluck R&B aus der Soulkitchen und statt gut schütteln bläst man die Alkoholurne mit einem deftigen Alpenhorn aus der Schweiz an. Ein Appenzeller kommt nicht raus, so viel kann ich verraten…

Amanda Gasser schlüpft ins Weihnachtsmäntelchen und hat ein paar neue, unverbrauchte Weihnachtshits auf Lager. Also einfach mal reinhören, sie würde sich darüber sehr freuen.

Ihr Alpenjodler vom Laiseacker

Die letzten sind die Besten – Bogdan und Kunigunde sind noch zu haben

eigentlich unzertrennlich gewachsene Liebe von der schwäbischen Alb. Wir haben noch 2 Weihnachtsbäume, die wir am Montag oder Dienstag noch spontan und eingenetzt sogar bis vor die Haustüre liefern.

Links auf dem Bild Bogdan das Alphabäumchen, der sich größer macht als er eigentlich ist (alter Angeber) für € 40,- und rechts Kunigunde die Mama und Chefin unserer bereits verkauften Baumherde wartet auch noch über ein Dach über dem Kopf für die Feiertage, das Aufpassen auf den ganze Baumschar hat ein bisschen Nerven gekostet, daher kommt Kuni für € 35,- zu Ihnen im schicken Netzkleid. Wer String-Bogdan und Netz-Kuni als Paar nimmt, bekommt beide für 70,- frei Haus geliefert.

Einfach melden per Email an info(at)laiseacker.de.

Ihre Baumwatcher vom Laiseacker