Das Gold des Gärtners – Feldsalat is O´Zapft
Als ich vor (hüstel) fast 20 Jahren beim Laiseacker angefangen habe, war der Feld- oder Ackersalat bei uns eine reine Folientunnelkultur.

Aber wie das in geschlossenen Häusern und sei es nur ein Folientunnel so ist, nagt da einfach der Zahn der Zeit – Zuhause würde man sich Gedanken um einen Badsanierung machen mit so schnuckligen Seitendüsen und sich um einen drehenden Wellnessschrubber (Waschanlage). In unseren Tunneln ist das nicht so einfach, da geht es eher um eine Erneuerung der Muttererde, die mit der Zeit trotz Gründungen und gutem Zureden etwas ausgelaugt daherkommt.

Unser Garten- und Schrauben Messias Darek ist aber schon seit längerem auf die Idee gekommen, den Feldsalat einfach im Freiland anzubauen, der mag es sowieso lieber kühl und selbst jetzt sind die Temperaturen dem Feldsalat immer noch zu hoch in den Tunneln – das war vor 20 Jahren auch noch anders. Außerdem mag er sein Haupt schön luftgetrocknet, wenn es durch Regen und Nebel mal nass geworden ist, dafür sorgt der meist vorhandene Herbstföhn. So schützt er sich selbst vor ekligen Pilzerkrankungen wie falschem Mehltau oder Botyris. Somit wird der Ackersalat oder Rapunzel mit grünem Afro ein wichtigen Botschafter für Vitamine, Mineralstoffe, Eisen und wenn sie unseren essen für den kleinen Weltfrieden.

Wer sich jetzt gleich 2kg auf den Teller legt, der sei gewarnt – Übergenuss kann durch die Oxalsäure und das Nitrat die in dem Wintersalat enthalten sind zu Nierensteinen und Nierenschwäche führen. Man muss es ja nicht übertreiben.
Den letzten Satz (Ernte) im Jahr, haben wir aber trotzdem in den Tunnel gepfanzt.
Ihre Rapunzel vom Laiseacker































