Bitte, bitte nicht mehr über das Wetter sprechen…
Ich hatte es mir wirklich fest vorgenommen, war es doch „nur ein heißer Sommer“ – doch in der Landwirtschaft bringen Klimageräte und Regenschirme leider nicht sehr viel. Immer diese negativen Nachrichten, keiner mag es eigentlich mehr hören, darum wenden wir das eigentlich Negative zum Positiven!

Ich kenne wirklich keinen Anbaubetrieb, der dieses Jahr nicht stöhnt – sei es Gemüse-, Getreide, oder Obstbau. Bei jedem unserer Kollegen hat das eine nicht geklappt, aber dafür hat sich vielleicht eine andere Kultur berappelt, die Gunst der Stundegenutzt und ist gut durchgekommen. Ein vielfältiger Anbau macht es trotz Dürre und Trockenheit und wie jetzt zum Freitag der Starkregen und Hagel möglich auch Lichtblicke zu erkennen. Wir sind wirklich froh und dankbar mit vielen unserer Bio-Partner ein gutes Miteinander und faires Netzwerk zu pflegen. Von der Demeter Gärtnerei B2 am Fuße der schwäbische Alb bekommen wir kommende Woche erntefrischen Pflücksalat geliefert, da wir eine Woche mit den eigenen Salaten pausieren müssen, bis der nächste Satz zur Ernte bereitsteht.

Lukas von der Gärtnerei B2:
Unser Pflücksalat gedeiht in der Höhe von 600m im Zollernalbkreis am Fuße der Schwäbischen Alb. Nach zweijährigem Kleegras wandern unsere Salate über die Freilandfläche und werden mit biodynamischer Überzeugung in unserer Gärtnerei b2 inmitten von 40 verschiedenen Kulturen angebaut und früh morgens frisch von Hand geerntet.
Dann bekommen wir vom Obstbaupionier Jürgen Winkler aus Brackenheim kommende Woche neben den Trauben, heimische Mirabellen und Pfirsiche geliefert. Nach der Ernte darf er dann auch mal wieder in Tripsdrill im Weinfass eine Runde fahren.


Unser Biolandkollege Michi Mauer aus der Ortschaft, wo ab 17 Uhr die Garagentore aufgehen und das Alpirsbacher ploppt (Iptingen) beglückt uns mit frisch geernteten Santana- und Topazäpfeln und durch den Hagel am Freitag Müsliäpfel die entweder durch das Müsli oder in einem leckeren Apfelkuchen gerettet werden wollen. Michi wollte mir auch Bilder schicken, aber er muss erst Äpfel retten gehen.
Wir trauen uns noch nicht ganz zu schauen, was die Frau Holle mit ihrem Hagelregen mit unserem Radicchio angestellt hat, aber ich bin wie immer guter Hoffnung – das tut uns allen gut.
Ihr Wetterfrosch vom Laiseacker





























