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Noch so ein Stängel – Stängelbrokkoli

während ich mir die Wartezeit, bis wir endlich so richtig mit den Eigenanbau 2026 starten damit verbringe, mir immer und immer wieder diese Anzeige anzuschauen und ich mich frage, wie man den Fuß des Pavillons im Pool (den ich natürlich auch besitze) befestigen kann, scharrt Tabea sprichwörtlich mit den Kohlhufen.

Jetzt wird´s ganz wild, nachdem wir Ihnen letzte Woche den Cima di Rappa als Stängelkohl neu im Sortiment präsentieren durften, bekommen wir es kommende Woche mit dem nächsten Stängelgemüse zu tun – dem Stängelbrokkoli.

Erstmal mit dem Cima die Rapa hat das geschmacklich und botanisch eigentlich nicht viel zu tun, außer eben die „Stängel“. Während Cima die Rapa bei den Mairüben oder Asiakohl angesiedelt sind, gehört der Stängelbrokkoli ganz nah an den Brokkolikopf, als wären einem Monsterbrokkoli der Afro gestutzt worden. Die Urzucht des Stängelbrokkolis fand natürlich in der Heimat des Brokkolis Italien statt, so richtig enthusiastisch wie hier beim „Purple Sprouting Brokkoli“ wurde es aber auf der Insel bei den mit Gras-Nagelschere bewaffneten englischen Gärtnermeistern. Die trieben im 19. Jahrhundert sie Züchtung voran. So ganz aus dem Schatten ist das Stängelding nie hervorgetreten. Der Anbau und vor allem die Ernte ist harte Handarbeit und ähnelt tatsächlich einem Haarschnitt (Hauptrieb wird entfernt, Seitentrieben wachsen dafür stärker nach, diese werden geschnitten). Dafür wird man mit einem äußerst mildem und etwas süßlich, nussigen Geschmack überrascht. Die Stiele sind auch viel zarter als so ein störrischer Brokkolikopf den es zu bändigen gilt.

Klassisch in der Anwendung in Pasta oder Risotto oder als Topping „oben druff“ auf irgendwas Essbarem.

Bleibt noch die Frage aller Fragen…Broccoli oder Brokkoli?? Broccoli ist natürlich italienisch und wenn wir Mama Miraculi ein bisschen vom Flair her mitschwingen lassen wollen, Brokkoli ist hart und korrekt geschrieben in die Deutsche Land. Wir sind Multikulti und schreiben den Kopf mit „cc“ und den Stängel mit „kk“ – ausgleichende Gerechtigkeit.

Ihr Loberon vom Laiseacker

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